Kurz nach dem Gen2-Update mit neuem Dieselmotor und Kameraspiegeln legt Ford Trucks nochmal nach: Der F-Max 2026 bekommt eine komplett überarbeitete Optik, ein digitales Cockpit und — am wichtigsten — bis zu 11,3% weniger Kraftstoffverbrauch.
Das Herzstück bleibt der Ecotorq Gen2, ein 12,7-Liter-Reihensechszylinder. Für 2026 wurde er auf 510 PS und 2.600 Nm angehoben — ein Plus von 10 PS und 100 Nm gegenüber dem Vorgänger. Gekoppelt ist er an ein automatisiertes 16-Gang-Overdrive-Getriebe aus eigener Entwicklung.
Bei 85 km/h dreht der Motor entspannte 1.200 U/min. Das senkt nicht nur den Verbrauch, sondern auch den Geräuschpegel in der Kabine.
| Komponente | Wert |
|---|---|
| Motor | Ecotorq Gen2, 12,7 l Hubraum |
| Leistung | 510 PS / 2.600 Nm |
| Getriebe | 16-Gang Overdrive, automatisiert |
| Drehzahl bei 85 km/h | ~1.200 U/min |
| Verbrauchsvorteil | −11,3 % (Aero + Motor) |
Die neue Frontgestaltung ist nicht nur schick — sie hat einen historischen Bezug: Der in Wagenfarbe lackierte Kühlergrill mit horizontalen Streben erinnert an den legendären Ford Transcontinental der 1970er Jahre. Die Scheinwerfer sind serienmäßig dunkel hinterlegt.
Für die Aerodynamik sorgen ein aktiver Kühlergrillverschluss, Spoiler an den A-Säulen und die Kameraspiegel, die an den Türblättern unterhalb der Seitenscheiben montiert sind — anders als bei der Konkurrenz, die sie am Dachrand platziert.
Das analoge Zeitalter ist vorbei: Statt Zündschloss gibt es eine Start-Stopp-Taste, statt Handbremshebel eine elektronische Feststellbremse. Vor dem Fahrer spannt sich ein 12-Zoll-Digitalinstrument, die Mittelkonsole wird von einem 12,4-Zoll-Touchscreen dominiert.
Der Clou für den Fahreralltag: Ein 7-Zoll-Touchscreen an der Rückwand der Kabine. Von der Liege aus kannst du Klima, Radio und Telefon steuern — musst also nicht aufstehen, um die Temperatur zu ändern.
Weitere Komfort-Features:
Ford Trucks hat mit dem F-Max 2026 ein klares Ziel: „auf Augenhöhe mitspielen im Feld der etablierten europäischen Hersteller." Mit 510 PS, moderner Aerodynamik und einem durchdachten digitalen Cockpit ist der Türke auf jeden Fall kein Außenseiter mehr. Der Verbrauchsvorteil von über 11% macht ihn auch wirtschaftlich interessant. Ein Test der Redaktion folgt.